Sonntag, 17. Juni 2018

Tigerbrötchen - knusprige Brötchen im Leopardenlook

Schon wieder Brötchen? Mir schmecken selbst gebackene Brötchen einfach am besten. Leider fehlt mir oft die Zeit und, ehrlich gesagt, auch oft die Lust dazu. Aber Dank der Übernacht-Brötchen, wo der Tag locker 1 Tag vorher vorbereitet wird und über Nacht im Kühlschrank ruht, ist das Brötchen backen zur Leichtigkeit geworden. Dann der Luxus früh morgens, der Duft von frisch gebackenen Brötchen, dazu gesellt sich frischer Kaffeeduft. Wunderbarer kann ein Morgen  nicht anfangen.

Da ich meine Essgewohnheiten umgestellt habe und erst Morgens um 11.00 Uhr anfange Nahrung aufzunehmen, habe ich heute ein neues Brötchenrezept ausprobiert. Brötchen mit 1 Stunde Gehzeit, das ist ein zeitlicher Rahmen, den ich gerade so akzeptieren kann. Teig ist schnell hergestellt, null problemo. Die Wartezeit ist auch schnell zu überbrücken und umso mehr freut man sich auf 11 Uhr. Die Brötchen heißen Tigerbrötchen. Keine Ahnung warum, denn nach Tiger sieht das Muster nicht aus, sondern eher nach Leopardenmuster. Aber egal, sie heißen, wie sie heißen. Sie sind übrigens auch eine beliebte holländische Spezialität und heißen dort Tijgerbolles. Ich habe recht viel Krustenteig verwendet und diesen dick auf die Brötchen gestrichen.

Tigerbrötchen Rezept - viel Text, aber ganz einfach:


Brötchen Zutaten
  • 500 g Weizenmehl Type 405
  • 20 g frische Hefe
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 125 ml  Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 ½  TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Kruste - Zutaten für das Tigermuster. Durch diese Mischung kommt es auf den Brötchen zu Trockenrissen, die dieses interessante Muster ergeben. 
  • 10 g frische Hefe
  • 80 ml lauwarmes Wasser
  • ½ EL Zucker 
  • ½ TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g Reismehl
    Zubereitung Brötchenteig
  • Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. 
  • Das Hefewasser dann In eine Schüssel geben.
  • Dazu kommt dann:
  • 500 g Mehl.
  • 125 ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 ½ TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 5  Minuten kneten
  • Teig abdecken und 1 Std. bei Zimmertemperatur ruhen lassen
Ich habe 8 Brötchen aus dem Teig geformt. 
    Zubereitung Kruste
  • In eine kleine Schüssel geben:
  • 80 ml Wasser
  • 10 g Hefe darin auflösen
  • Dann dazugeben:
  • 150 g Reismehl *)
  • 2 EL Olivenöl
  • ½ TL Salz
  • ½ EL Zucker
  • Das alles gut vermischen.  
  • Abdecken und ebenfalls 1 Std. ruhen lassen.
So sieht die Konsistenz vom Krustenteig aus
  • Nach der Ruhezeit Backofen vorheizen. 220 Grad. Ober-Unterhitze.
  • Brötchenteig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben.
  • 8-10 Brötchen abstechen.
  • Die Stücke rund formen.
  • Brötchen auf ein Backblech geben (mit Backpapier).
  • Nun kommt der Extrateig für die Kruste auf die Brötchen.
  • Mit Wasser befeuchteten Händen vorsichtig auf den Brötchen verteilen.
Brötchen mit Belag für die Kruste
  • Die Brötchen dann ca. 20/25 Minuten backen.
  • Mittlere Schiene.
  • Behaltet Sichtkontakt.
Die Brötchen sind fertig, wenn sie eine schöne Bräune haben. Schön ist relativ, daher ist auch die Zeitangabe relativ. Manche mögen dunklere Brötchen, manche hellere. Bei mir waren sie für meinen Geschmack nach 25 Minuten perfekt.
Nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen.  Dann nach Belieben belegen. 
Ich: mit lecker Käse.

Fußnote *) Reismehl kann man mit einer leistungsstarken Küchenmaschine selbst herstellen. Dazu die entsprechende Menge Reis in die Küchenmaschine geben (funktioniert z.B. gut mit dem kleinen Mr. Magic (siehe Label Küchengeräte) oder im TM = Stufe Turbo, bis die Konsistenz stimmt. Ca. 60 Sekunden).

Sonntag, 10. Juni 2018

Frühstücksbrötchen

Heute habe ich zum Frühstück noch einmal frische Brötchen gebacken. Das Rezept dieser wirklich wunderbaren mega super leckeren und gut vorzubereitenden Frühstücksbrötchen gibt's hier: Klick.

Ich will mich jetzt natürlich nicht zu weit aus dem Fenster hängen, denn die Geschmäcker sind schließlich verschieden. Nein, ich ruder jetzt nicht zurück. Aber ich würde das Rezept nicht so euphorisch weiter empfehlen, wenn ich nicht sicher wäre. Absolut sicher. So sicher wie das Amen in der Kirche und so sicher wie die Feiertage Ostern und Weihnachten, die auf einen Tag fallen.

Leute, macht die!

Blumenkohlpüree mit grünem Spargel, Hähnchen und Aroniareduktion

Schon lange war ich neugierig auf die Aronia-Reduktion. Ich wusste bis dato gar nicht, was Aronia überhaupt ist. Es ist eine Beere. Eine Apfelbeere. Die Beeren, es gibt 3 Arten, gehören zur Pflanzengattung innerhalb der Familie der Rosengewächse. Die drei Arten sind die Filzige Apfelbeere (klingt ja nicht appetitlich), die Schwarze Apfelbeere und die Kahle Apfelbeere. Aufgrund des sehr hohen Flavonoid-, Folsäure-, Pro-Vitamin-A-, Vitamin-B2-, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehaltes zählt die Aronia-Beere in Russland sogar zu den Heilpflanzen. Fantastische Frucht, kann ich da nur sagen. Wie so viele Sorten von Früchten, die sich ihren Weg mittlerweile in unsere Ernährungsgewohnheiten gebahnt haben. Super-Food, wie es so schön heißt. In meiner Reduktion sind nur 100 ml Aroniasaft enthalten. Geschmacklich habe ich mich da erst einmal vorsichtig herangetastet. Schmeckt mir. Bisschen bitterlich, bisschen süß, bisschen herb. Ähnlich wie Blaubeeren, nur intensiver.
Low Carb